Am 10. Januar 2025 wurde im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg, Deutschland) ein Ausbruch der hochansteckenden Maul- und Klauenseuche (MKS) bestätigt. Das BLV überwacht die Situation in Abstimmung mit den Behörden und wird bei Änderungen informieren. MKS betrifft vor allem Paarhufer und kann erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen, ist jedoch für Menschen ungefährlich.
Die Schweiz bleibt frei von MKS.
Die hochansteckende Maul- und Klauenseuche äußert sich bei Paarhufern durch Fieber, Bläschenbildung im Maul- und Klauenbereich sowie Lahmheit. Besonders Jungtiere sind gefährdet, während der Krankheitsverlauf bei Schafen und Ziegen oft milder ist.
Das Virus wird durch direkten Kontakt, kontaminierte Materialien oder infizierte tierische Produkte übertragen und kann in Rohmilch, Fleisch oder Stallabfällen lange ansteckend bleiben. Luftübertragung über weite Distanzen ist ebenfalls möglich.
Die Schweiz schützt sich durch Importverbote für riskante Produkte, ein Verbot der Verfütterung von Speiseabfällen und eine Meldepflicht bei Verdachtsfällen. Impfstoffe dürfen präventiv nicht eingesetzt werden.
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